Seelsorge
11 Q-14
in Kooperation mit dem Institut für Theologische und Pastorale Fortbildung Freising
PALLIATIVE CARE DIENT DER VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT VON PATIENTEN UND IHREN FAMILIEN, DIE MIT EINER LEBENSBEDROHLICHEN ERKRANKUNG KONFRONTIERT SIND. DIES GESCHIEHT DURCH VORBEUGUNG UND LINDERUNG VON LEIDEN MITTELS FRÜHZEITIGER ERKENNUNG, HOCH QUALIFIZIERTER BEURTEILUNG UND BEHANDLUNG VON SCHMERZEN UND ANDEREN PROBLEMEN PHYSISCHER, PSYCHOSOZIALER UND SPIRITUELLER NATUR.
Seelsorgende, die als Teil eines multiprofessionellen Behandlungsteams Sterbende und ihre Angehörigen begleiten, müssen einerseits mit Situationen und Prozessen schwerer Krankheit, Sterben und Trauer, andererseits mit der Arbeitsweise der anderen Berufsgruppen vertraut sein und darin eigenes Handeln transparent vermitteln.
Die Teilnehmenden lernen mit Dozierenden aus dem Palliativkontext Grundlagen und Arbeitsweisen der anderen Berufsgruppen (Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit) kennen und erarbeiten das Besondere der eigenen Tätigkeit und problematisieren Schnittfeldern und Grauzonen (z.B. Schweigepflicht). Sie besprechen Fallbeispiele aus eigener und fremder Praxis und erleben Modelle der Umsetzung.
Weitere Schwerpunkte sind das Nachdenken über eigene Spiritualität, spirituelle Bedürfnisse und Ressourcen der Sterbenden und ihrer Angehörigen sowie die Vielfalt spiritueller und ritueller Begleitung. Darüber hinaus wird der Begriff Spiritualität in seiner historischen, biblischen und theologischen Bedeutung diskutiert.
Aktuelle ethische und theologische Themen (z.B. Gabe von Flüssigkeit und Ernährung, ärztlich assistierter Suizid, Euthanasie, Schuld, Sterben und Hoffnung, Rituale und Sakramente) werden im Kurs und mit Referenten diskutiert. Der Kurs gibt Impulse für die tägliche Arbeit in Pastoral und Gemeinde, das Seelsorgeverständnis, das ökumenische Zusammenarbeiten und das Engagement der Kirchen.
Der 3-Wochen-Kurs umfasst in Analogie zum Qualifizierungskurs „Palliative Care für Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern“ 120 Unterrichtseinheiten.
Die Kursteilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt.
Im Rahmen des Kurses wird eine schriftliche Fallarbeit verfasst.
Methoden
Impulsreferate, Diskussionsrunden, Gruppenarbeit, Fallbesprechungen, Selbsterfahrung
| Zielgruppe | Alle pastoralen Berufe | |
| Voraussetzung | Praxisfeld im palliativen Kontext, pastoralpsychologische Kompetenz (z.B. KSA-Sechswochenkurs oder Vergleichbares) | |
| Teilnehmerzahl | 24 | |
| Termine/Orte | 14.11. bis 18.11.2011 in München 12.03. bis 16.03.2012 in Freising 22.10. bis 26.10.2012 in München |
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| Beginn | Montag, 10.00 Uhr | |
| Ende | Freitag, 15.00 Uhr | |
| Kosten pro Modul | € 1650,– (€ 550,- pro Kurswoche) | |
| Anmeldung | bis 01.07.2011 | |
| Leitung |
Dr. Thomas Hagen Prof. Dr. Traugott Roser |
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| Keine Anmeldung mehr möglich |
Der nächste Kurs findet in 2013 statt, die Termine finden Sie ab Sommer 2012 hier.




