Scham - ein Gefühl zwischen Blockade und Schutzraum

Scham ist ein wirkmächtiges Gefühl, das häufig mit Selbstentwertung und sozialem Rückzug einhergeht. Schamgefühle sind jedem Menschen vertraut – dennoch werden sie im Gesundheitswesen häufig nicht beachtet, oft übergangen und kaum reflektiert.


Woran liegt dies? Wie funktioniert Scham? Woran erkennt man sie? Wofür sind Schamgefühle wichtig?
Das individuelle Erleben von Scham in der palliativen Versorgung macht die Kommunikation darüber oft schwer, da es keine einfachen Antworten oder gar Patentlösungen gibt.
Viele Patienten, insbesondere am Lebensende, schämen sich ihrer Erkrankung bzw. ihres Alters und wegen der damit verbundenen körperlichen und psychosozialen Auswirkungen bzw. Einschränkungen.
Um ein besseres Verständnis für die Entwicklung von Schamgefühlen und Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen zu erwerben, werden Ursprung und Phänomenologie der Scham dargestellt und Modelle zu ihrer Erklärung erläutert und diskutiert.
Anhand von Fallbeispielen, gerne auch der Teilnehmenden, werden Umgangsweisen und deren Auswirkungen auf die Betroffenen reflektiert.

 

Ziele

  • Sensibilisierung für Beschämung im beruflichen Alltag (auch unter interkulturellen Aspekten)
  • Erkennen von schambesetzten Situationen und Handlungsweisen bei schwerkranken und sterbenden Patienten
  • Entwicklung von Schamkompetenz
  • Möglichkeiten konkreter Umgangsweisen zur Erkennung von Schamgrenzen und zum Schutz der Würde von Patienten und Angehörigen

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
€ 120,-
werden beantragt
 Anrechnung möglich >>
Christophorus Akademie

Dr. med. Susanne Hirsmüller

Margit Schröer

 

 18 N-14

12.04. bis 13.04.2018
Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr
Ende: Freitag, 13.00 Uhr
bis 01.03.2018

Anmeldung >>

 

 

Wir danken

der Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung >>, die durch ihre großzügige Förderung eine Kursteilnahme zu ermäßigten Gebühren ermöglicht. 

 

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Stand: September 2017