Ethikprojekt der bayerischen Hospiz- und Palliativakademien

12 N-10 • 12 N-13

unterstützt durch die Paula Kubitscheck-Vogel-Stiftung


Antwort geben oder sein?

Sagen wir es ihm oder ihr? - Was soll ich sagen? - Was sage ich besser nicht?
Das sind Fragen, die im Arbeiten mit schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen auftauchen und einen Tabubereich an der Grenze des Lebens markieren.
Was meint Ausdruck? Wie ist es mit Zurückhaltung? Wie finde ich Ausdruck für das Unsagbare?
In welches Verhältnis setzte ich Schweigen und Reden? Kann ich auf die Wahrheit aus sein und dennoch nicht alles in den Raum stellen?
Der Begriff der Kommunikation wird häufig auf Schrift und Sprache reduziert.
Dabei vermittelt das, was wir durch Blicke, Gesten und durch den Klang unserer Stimme ausdrücken, einen einprägsameren Eindruck – es konstituiert und spiegelt unsere Haltung, unsere innere und äußere Verfassung.

In zwei Workshops wollen wir uns auf die Suche machen wie Wahrheit und Wahrhaftigkeit angemessen Ausdruck finden kann und erkunden, wie sich Haltung äußert – sprachlich und leibhaftig.

12 N-10
Haltung einnehmen

In diesem Workshop gibt es die Möglichkeit gemeinsam mit der Körpersprachetrainerin Maria Thanhoffer, Haltungen durch Reflexion des Seins im Raum einzuüben.

12 N-13
Haltung äußern

In diesem Workshop versuchen wir uns gemeinsam mit der Philosophin Celina von Bezold den Fragen nach dem Dazwischen, den Lücken unserer Kommunikation anzunähern.

Die Angebote der anderen bayerischen Akademien finden Sie auf der jeweiligen Homepage (siehe Kooperationspartner).

Zusätzliche Informationen